Archiv für Oktober, 2018

„Was geschieht mit unserem Müll?“ – CDU Senioren-Union Andernach besichtigt die Zentraldeponie Eiterköpfe

Gruppe der CDU Senioren-Union auf der Zentraldeponie


|Gruppe der CDU Senioren-Union auf der Zentraldeponie Eine Gruppe der CDU Senioren-Union hat eine interessante Exkursion zur Zentraldeponie Eiterköpfe und den angeschlossenen Wertstoffhof unternommen, um zu erfahren, wie unser aller Müll verarbeitet wird. Diese öffentlichen Einrichtungen des Abfallzweckverbandes (AZV) haben die Aufgabe, Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle für die weitere Verwertung aufzubereiten, umzuladen und mineralische Abfälle zu beseitigen bzw. zu deponieren. Das Entsorgungsgebiet umfasst eine Fläche von etwa 1.642 Quadratkilometern mit rund 400.000 Einwohnern. Unter fachkundiger Leitung durch Geschäftsführer Frank Diederichs und Fachbereichsleiter Bernd Winter fuhr die Gruppe mit dem Bus durch das Deponiegelände auf den höchsten Punkt der Deponie. Von dort konnte man alle Bereiche der unterschiedlichen Behandlung der Abfälle beobachten. Der Deponieuntergrund wird durch eine mindestens einen Meter mächtige Schicht aus mineralischen Dichtungston abgedichtet. Zusätzlich liegt darüber noch eine schichtweise aufgebaute Basisabdichtung. In der Vergangenheit wurde eine bis zu 80m dicke Schicht aus Abfällen angehäuft. Diese Abfälle erzeugen bei der Zersetzung sogen. Deponiegas und hochbelastetes Sickerwasser. Das anfallende Deponiesickerwasser wird über Sammelleitungen (Dränagen) dem begehbaren Entwässerungsstollen zugeführt. Dieser Stollen dient auch der Wartung und Kontrolle des Systems. Das Sickerwasser mündet in einen Hauptsammler und wird von dort in die Sickerwassereinigungsanlage geleitet. In einem verfahrenstechnisch aufwendigen Prozess mit verschiedenen biologischen und mechanischen Filterstufen wird das Sickerwasser gereinigt, bis es nahezu Trinkwasserqualität hat. Das so gewonnene Wasser wird wieder verwendet, um u.a. staubige Fahrwege im Deponiegelände zu befeuchten. In besonders trockenen Jahreszeiten muss die Deponie selbst auch befeuchtet werden, um den Zersetzungsprozess der Abfälle in Gang zu halten. Im Deponiekörper entsteht durch den biologischen Abbau von eingelagerten organischen Haushaltsabfällen Deponiegas. Dieses wird über eine zentrale Verdichterstation mittels Unterdruck unter Zuhilfenahme von Gasbrunnen abgezogen. Spezielle Gas-Ottomotoren erzeugen elektrische Energie zur Deckung des Eigenbedarfs. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Netz gespeist. Das neue Abfallkonzept hat zum Ziel, wertvolle Rohstoffe aus dem anfallenden Müll zu gewinnen bzw. zu erhalten. Ab 2016 werden im Wertstoffhof Abfälle und Wertstoffe in Containern bzw. Abwurfboxen gesammelt und der weiteren Verwertung zugeführt. Diese Entsorgungsmöglichkeit steht allen Einwohnern des Entsorgungsgebietes zur Verfügung. Die Senioren-Gruppe hatte die Möglichkeit, einen der Entwässerungsstollen, die einen Innendurchmesser von 4 m und eine Länge von 320 bis 570 m haben, fußläufig zu erkunden. Von dieser Möglichkeit haben viele Senioren Gebrauch gemacht. Ein abschließender Vortrag von Frank Diederichs hat die Besichtigung abgerundet. Die Gruppe bedankte sich bei den Herren des AZV für die sehr interessanten Einblicke in das Abfallentsorgungskonzept. Zum Abschluss der Exkursion kehrten die Senioren im Landgasthof „Zur Alten Mühle“ in Plaidt zu einem leckeren Abendessen ein. Pressemitteilung der SEN-Andernach vom 29.10.2018

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CDU Senioren-Union Mayen-Koblenz mit Mitgliederzuwachs

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung der CDU Senioren-Union Mayen-Koblenz konnte der Vorsitzende Anton Reiter den Landesvorsitzenden der SU Rheinland-Pfalz Dr. Fred-Holger Ludwig, den Bezirksvorsitzenden Koblenz-Montabaur Karl-Heinz Totz und den Bezirks- und Kreisvorsitzenden der Jungen Union Thorsten Welling begrüßen. Der Kreisverband Mayen-Koblenz ist mit 800 Mitgliedern der größte Kreisverband in Rheinland-Pfalz. Karl-Heinz Totz stellte in seinem Grußwort die Bedeutung der Senioren-Union innerhalb der CDU heraus. Sie ist mit rund 57.000 Mitgliedern, angewachsen seit 1988, ein Schwergewicht unter den Vereinigungen der CDU. Er stellte einige Punkte der Altersdiskriminierung z.B. Kosten Versicherungen etc. heraus. Er mahnte an, das Thema Altersarmut ernst zu nehmen. Die Senioren-Union fordert Vergünstigungen für Rentner wie in anderen Ländern üblich bei öffentlichen Anlagen/Veranstaltungen Er betonte: Alt werden ist die größte persönliche Herausforderung, die einem keiner abnimmt und mit der jeder selber fertig werden muss. Wenn man ein Leben lang glücklich sein will muss man der nächsten Generation helfen und darf nicht nur nach der eigenen Nützlichkeit fragen, sondern muss das Gemeinsame herausstellen in Solidarität und Verantwortung einer alternden Gesellschaft. Das tut die Senioren-Union in vielfältiger Weise in Zusammenarbeit mit der Jungen-Union. Auch der Landesvorsitzende Dr. Fred-Holger Ludwig stellte in seinem Referat die Bedeutung der Senioren-Union für die CDU, aber besonders für eine alternde Gesellschaft heraus. Er forderte die Senioren auf, ihre Rechte wahrzunehmen und ging hierbei besonders auf das Patientenrechtegesetz ein. Steigenden Mieten für ältere Menschen mit geringer Rente ebnen den Weg zur Altersarmut. Sozialer Wohnungsbau mit erschwinglichen Mieten für ältere Menschen fordert die Senioren-Union. Er appellierte wie der Bezirksvorsitzende an die Mitglieder: Wir als ältere Menschen wollen und dürfen kein Hindernisse des Sozialstaates und der Wirtschaft sein, sondern müssen uns weiterhin als Motor der Weiterentwicklung der Gesellschaft betrachten mit Ressourcen die wir nutzen müssen. Nehmen wir die technische Weiterentwicklung an, denn Stagnation ist Rückschritt. Und stellen Sie sich auch der Herausforderung eines politischen Mandats, gerade bei den Listenaufstellungen zur Kommunalwahl 2019. Nur so können die Senioren/innen aktiv etwas verändern. Er forderte z.B. eine Paralleleinrichtung zur Jugend und Sozialarbeit in Form eines Seniorenamtes auf den kommunalen Ebenen zu bilden. In der Diskussion wurde angemahnt, dass bei Renten unter dem Existenzminium eine Anpassung der Zusatzrente automatisch erfolgen muss, ohne das Sozialamt aufsuchen zu müssen. Der Vorsitzende Anton Reiter stellte in seinem Rechenschaftsbericht die vielfältigen Aktivitäten der einzelnen Stadt- und Gemeindeverbände heraus. Unter dem Thema „Zukunft braucht Erfahrung“ wurde die Zusammenarbeit mit der Jungen-Union MYK fortgeführt. In Bezug auf die Kandidatenaufstellungen zur Kommunalwahl 2019 hatten die Junge Union und die Senioren-Union eine Platz auf der Kreistagsliste zwischen 9 und 11 gefordert. Die SU Mayen-Koblenz hat sich dann darauf verständigt, dass sie keinen eigenen, zusätzlichen Kandidaten benennt. Sie tritt mit ihrem Mitglied Ernst Einig aus Mendig, der von seinem Verband für die Kreistagsliste nominiert ist, an. Nach der Wahl wird Ernst Einig, der sich den Mitgliedern vorstellte, die Interessen der Senioren-Union im Kreistag vertreten. Er wird dann im Vorstand der SU mitarbeiten. Der Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Totz leitete die Mitgliederversammlung und hatte bei den Wahlen zum Vorstand ein leichtes Amt: Es wurden gewählt: Vorsitzender Anton Reiter, Maifeld. Stellvertretende Vorsitzende Irmgard Kicherer, Vordereifel und Richard Welter, Andernach. Schriftführer Rudi Bettscheider, Mendig, Schatzmeister Theo Winkel, Mendig. Als Beisitzer im Vorstand: Ursula Eisl, Helmut Gardlo, Siegfried Peitz alle Andernach. Fritz Stuntz, Vordereifel. Anita Moskopp, Helga Fürst beide Maifeld. Lothar Tentler Mendig, Hermann Schmitz Plaidt, Manfred Frickel Rhein-Mosel, Hans-Peter Siewert, Mayen, Manfred Hendrichs, Bendorf. Weiterhin wählten die Mitglieder noch 35 Delegierte und Ersatzdelegierte für den Bezirkstag der SU und 24 Delegierte und Ersatzdelegierte für den Landestag der SU. Pressemitteilung der Senioren-Union Mayen-Koblenz vom 29.10.2018

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Reges Interesse bei der SU Maifeld zum Thema Wissen wird aufgefrischt – Fahren im Alter

Zahlreiche Mitglieder der Senioren-Union Maifeld, aber auch Nichtmitglieder, hatten sich zum Informationsnachmittag unter den Titeln: Mensch-Opa-gib-Gas/Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr; Wissen wird aufgefrischt, fahren im Alter; Mobilität auf dem Maifeld/Maifelder Seniorentaxi eingefunden. Der Vorsitzende freute sich auch über die Teilnahme von David Kubis, Vorsitzender der Jungen-Union Maifeld an der Veranstaltung. Der Vorsitzende der SU Maifeld Anton Reiter ging in seinem Eingangsstatement auf die Bedeutung des Fahrens im Alter ein. Mobilität die besonders im ländlichen Raum erforderlich und das Bedürfnis nach Freiheit. Der Personennahver-kehr lässt viel zu wünschen übrig, was sich in den Städten anders darstellt und es eher ermöglicht, auf das eigen Fahrzeug zu verzichten. Er erläuterte den Standpunkt der Senioren-Union, die sich ausdrücklich gegen regelmäßige verpflichtende Fahrtauglichkeitsuntersuchungen/Zwangstests für ältere Führerscheininhaber stellt, weil davon keine Verbesserungen der Verkehrssicherheit zu erwarten ist. Grundsätzlich gilt: Wer sich im Straßenverkehr unsicher fühlt, kann sich vielfältige Hilfe holen. Viele Organisationen, so auch die Senioren-Union, stellen sich den Herausforderungen der demografischen Entwicklung und können durch Vorträge, Broschüren und Programme, sowie mit einem individuellen Fahrtraining den älteren Autofahrer neue Sicherheit gewinnen lassen, um Gefahren schneller zu erkennen oder sie zu vermeiden. Er wies auch auf die Problematik der Versicherungen für ältere Menschen mit Risikozuschlägen etc. hin. Hier sollten sich älteren Menschen nicht verunsichern lassen, sondern Hilfen in Anspruch nehmen, oder eventuell den Versicherer wechseln. Referent Dietmar Kasperski stellte Änderungen in der Straßenverkehrsordnung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die Bedeutung des Führerscheins und was damit gefahren werden kann sowie die Laufzeit des Scheines, ein Thema, dass von Allen stark nachgefragt war. Mit ihm wurde auch die bestehende StVO und das Verhalten im Straßenverkehr von den Anwesenden diskutiert, wobei eigene Erfahrungen oft die Grundlage der Diskussion waren. Auch die Tipps und Tricks vom Profi sollen den Senioren helfen. Da gibt es beispielsweise die Möglichkeit mit einem Fahrlehrer, Fahrstunden im eigenen Auto oder Fahrschulauto zu bekommen, der die gewohnten Routen mitfährt. Er hilft die am häufigsten genannten „Seniorenunfälle“ zu verringern wie vor allem Vorfahrt-Missachtungen, Lenkfehler wie z.B. die sogenannten Parkplatzrempler, Abbiege- und Abstandfehler, die im Zweifelsfall zu erheblichen Unfällen führen. Anita Moskopp, Mitglied im Senioren-Beirat der VG Maifeld, stellte den anwesenden Senioren das Maifelder-Seniorentaxi vor. Sie hob die Förderung des Fahrpreises durch die VG hervor und die Möglichkeit wie und wann das Taxi genutzt werden kann. Hier bemängelten die Anwesenden, dass das Seniorentaxi nicht zur Fahrt zu Abendveranstaltungen oder Kirchenbesuch etc. gefördert genutzt werden kann. Hier eine Forderung an die Politik, den Rahmen der Nutzungsmöglichkeiten für das Seniorentaxi nochmals zu überdenken. Ein wesentlicher Einsparungspunkt kann auch sein, Fahrgemeinschaften mit dem Taxi zu bilden. Eine gelungene Veranstaltung fanden die Teilnehmer, die sicherlich in einiger Zeit wiederholt werden sollte. Zum Ende wie der Vorsitzende noch auf die Veranstaltung am 8. November 2018, 14.00 Uhr, im Gemeindehaus Rüber hin. Es wird einen bunten Kaffeenachmittag mit dem Kabarett „Junges Gemüse“ geben und einiges mehr. Pressemitteilung der SEN Maifeld vom 22.10.2018

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Bürgermeister Rolf Schumacher tritt nicht mehr an – Unterstützung für CDU Mayen zugesagt

Auf dem Bild sind zu sehen (v.l.n.r.): CDU-Pressesprecher Dennis Falterbaum, Fraktionsvorsitzender Bernhard Mauel, Bürgermeister Rolf Schumacher und CDU-Vorsitzender Martin Reis

Er hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber für Bürgermeister Rolf Schumacher (CDU) steht fest: „Nach 10 Jahren in diesem herausgehobenen Amt ist für mich 2019 Schluss. Voller Dankbarkeit blicke ich zurück auf die vielen Begegnungen mit interessanten Menschen und die zahlreichen Projekte, die ich für meine Heimatstadt mit vorantreiben durfte. Neben diesen positiven Aspekten ist die Ausübung des Amtes aber eben auch schlicht anstrengend. Nächstes Jahr werde ich 70 Jahre alt und möchte dann mehr Zeit für persönliche Vorhaben mit meiner Frau haben, bleibe aber natürlich auch weiterhin ehrenamtlich aktiv. Dies allein schon aus dem Grund, dass sich an meiner besonderen inneren Verbundenheit gegenüber der Stadt und ihren Bürgern nichts geändert hat. Das war immer der Antrieb für meine Arbeit, denn Mayen hat mir viel gegeben und ich wollte mit dem Engagement nun etwas zurückgeben.“ Für die CDU Mayen ist Schumacher dabei nicht der einzige verdiente Kommunalpolitiker, der auf der Liste für die Stadtratswahl 2019 fehlen wird. Schon frühzeitig gaben einige CDU-Stadträte intern ihre Absicht bekannt, keine weitere Kandidatur anzustreben. So endet auf eigenen Wunsch für Peter Wilbert nach einem halben Jahrhundert Ratsarbeit – 15 Jahre davon als Beigeordneter – die Zugehörigkeit zum Stadtparlament. Gleiches gilt für den ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden und Beigeordneten Franz Grober, den langjährigen Fraktionsgeschäftsführer Hans Grünewald und die amtierende Vorsitzende der Mayener Frauen Union, Ruth Bauchmüller. CDU-Parteivorsitzender Martin Reis dazu: „Aus Parteisicht sehen wir das naturgemäß mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Schließlich wissen wir um das hohe Stimmenpotenzial und die große Erfahrung der bekannten und beliebten Fraktionskollegen, haben aber auf der anderen Seite Verständnis für die individuellen Entscheidungen und sind sehr dankbar für das jahrzehntelange Engagement der ausscheidenden Ratsmitglieder für unser Gemeinwesen.“ Solche personellen Veränderungen haben selbstredend großen Einfluss auf den Wahlvorschlag, den der CDU-Stadtverband Ende Oktober in seiner Mitgliederversammlung zur Abstimmung stellt. Dabei treibt die Partei ihre Verjüngung weiter voran und setzt auf eine gute Mischung aller Altersklassen und vieler verschiedener Berufsgruppen. „Wir sind bemüht, verschiedenste Bevölkerungsgruppen und auch alle Mayener Stadtteile abzubilden. So ist eine große Meinungsvielfalt innerhalb der Partei und der Fraktion gewährleistet“, so CDU-Pressesprecher Dennis Falterbaum. Rolf Schumacher will die CDU dabei nach Kräften unterstützen: „Die Entwicklung mit immer neuen motivierten und engagierten Nachwuchspolitikern finde ich klasse und ich bin gerne bereit, diesen mit aller Kraft behilflich zu sein. Kombiniert mit den vielen erfahrenen Kräften um den Fraktionsvorsitzenden Bernhard Mauel, bin ich überzeugt davon, dass dies ein gutes personelles Angebot für die Mayenerinnen und Mayener sein wird.“ Pressemitteilung der CDU Mayen vom 11.10.2018, Text: Martin Reis

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Mechthild Heil MdB: Meisterpflicht für einzelne Berufe des Bauhandwerks wieder einführen – Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen fordert mehr Ausbildung und mehr Verbraucherschutz

(Berlin, 9. Oktober 2018) „Die Abschaffung der Meisterpflicht für 53 Berufe im Jahr 2004 hat sich insbesondere bei einigen Bauhandwerken als Fehler erwiesen. Ich unterstütze daher die Initiative der bayerischen Landesregierung im Bundesrat, die Wiedereinführung der Meisterpflicht für einzelne Berufe zu prüfen“, betont Mechthild Heil, die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen. Die Abschaffung des Meisterzwangs habe zum Beispiel im Fliesenlegerhandwerk dafür gesorgt, dass zwar die Anzahl der Betriebe sich vervielfacht habe, gleichzeitig sei aber die Zahl der Meisterprüfungen und die Zahl der Lehrlinge in diesem Bereich erheblich zurückgegangen. Mechthild Heil: „Auf dem Bau fehlen uns bereits jetzt viele Fachkräfte, was sich durch die Wohnbauoffensive noch verstärken könnte. Wir brauchen deshalb Betriebe, die ausbilden wollen und es auch dürfen. Das ist in Gefahr, wenn in einigen Branchen der Anteil der Betriebe mit Meisterbrief immer weiter zurückgeht.“ Die Ausschussvorsitzende wies darüber hinaus darauf hin, dass mit dem Meisterbrief auch die Qualität von Handwerksleistungen gesichert werde: „Eine gründliche Ausbildung unserer Handwerker ist aktiver Verbraucherschutz. Bei kleineren Baumaßnahmen im privaten Bereich fällt es den Kunden oftmals schwer, einen Bauhandwerksbetrieb einzuschätzen, wenn es keinen Meisterbrief gibt.“ Die Initiative zur Wiedereinführung von Meisterbriefen wird zurzeit im Wirtschaftsausschuss des Bundesrats beraten. „Wir werden auch im Bundestag darüber sprechen. Für Handwerksberufe, in denen es zu Problemen gekommen ist, müssen wir prüfen, wie eine EU-konforme Wiedereinführung der Meisterpflicht möglich ist,“ so die CDU-Bundestagsabgeordnete abschließend.

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CDU Mayen besucht Dachdecker – Bundsbildungszentrum als herausragende Einrichtung der Stadt

Bild Bernhard Mauel

CDU Mayen besucht Dachdecker – Bundesbildungszentrum als herausragende Einrichtung der Stadt

Wer, wie die CDU Mayen, im ständigen Dialog mit wichtigen Einrichtungen in der Stadt bleiben will, kommt selbstredend nicht am Bundesbildungszentrum (BBZ) des Deutschen Dachdeckerhandwerks vorbei. So ließen sich Parteivorstand und Stadtratsfraktion die auch als „Dachdeckerfachschule“ bekannte Einrichtung zeigen und diskutierten mit Geschäftsführer Artur Wierschem über die aktuelle Entwicklung und bestehende Herausforderungen. Nach einer detaillierten Einführung in die verschiedenen Standbeine des BBZ, die Meisterausbildungen im Dachdecker- und Klempnerhandwerk, die überbetriebliche Ausbildung und das Seminarangebot zur Weiterbildung, führte Artur Wierschem die Christdemokraten durch die Werkhallen. Hier überzeugten sich die CDUler von den guten Rahmenbedingungen, unter denen sich Meisterschüler und Gesellen gleichermaßen an verschiedensten Herausforderungen probieren. CDU-Geschäftsführer Rainer Dartsch dazu: „Wenn man hier mit den Verantwortlichen redet und auch sieht, was die Schüler leisten, stößt man schnell auf ein gesellschaftliches Problem. Die Attraktivität von Handwerksberufen und die Vorteile des dualen Studiums kommen in der Öffentlichkeit oftmals zu kurz. Es muss unser aller Interesse sein, dagegen anzugehen.“ Neben dem Stellenwert des Handwerks beschäftigte sich die Gruppe in der Diskussion auch mit dem sinkenden Bildungsniveau. Oftmals haben Lehrlinge starke Defizite in der Mathematik, wobei gerade hier ein ausgeprägtes Grundverständnis für Maße und Berechnungen unabdingbar für den Handwerksberuf ist. Doch auch der Wirtschaftsfaktor BBZ kam zur Sprache, schließlich absolvieren hier jährliche Meisterschüler, Lehrlinge oder Lehrgangsteilnehmer ihre Kurse, Menschen, die in dieser Zeit in Mayen wohnen, leben und einkaufen. Geschäftsführer Artur Wierschem hatte für die CDUler dabei auch eine überraschende Zahl im Gepäck: Knapp 30.000 Übernachtungen in der Region generiert das BBZ mit seinem Gesamtangebot. Daher formulierte er an die Kommunalpolitiker auch den klaren Wunsch nach einem dringend benötigten Hotel. Sei es für Fachtagungen, Sachverständigenkonferenzen oder die bekannte Meisterwoche, es gibt zahlreiche Anlässe, bei denen die Gäste die verschiedenen umliegenden Orten untergebracht werden müssen, da Mayen die benötigte Hotelkapazität nicht aufweist. Leider kein neues Problem, nahmen die Christdemokraten den Hinweis trotzdem gerne mit in weitere Beratungen. Im Hinblick auf die Azubis, die meist nur zum Blockunterricht für wenige Wochen nach Mayen kommen und dann keine Wohnung auf dem freien Markt mieten können, wurde das BBZ nun selbst tätig und errichtete die Lehrlingsunterkunft am Stadtrand. „Wir sind sehr froh eine derart angesehene Bildungseinrichtung in Mayen fest verortet zu wissen. Gerade der Bau des neuen Wohnheims in der Kelberger Straße ist ein klares Bekenntnis zum Standort Mayen“, unterstrich CDU-Vorsitzender Martin Reis die Bedeutung des BBZ. „Es ist toll zu sehen, wie sich die Verantwortlichen für den Standort Mayen einsetzen, das ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Wir werden daher gerne nach unseren Möglichkeiten versuchen, die Weiterentwicklung der Dachdeckerschule zu unterstützen.“ Weiter Information rund um die Arbeit der CDU gibt es unter <www.cdu-mayen.de> www.cdu-mayen.de Pressemitteilung der CDU Mayen / Text: Martin Reis vom 5. Oktober 2018

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Senioren-Union der CDU Andernach wählt neuen Vorstand

Neuer Vorstand der Senioren-Union der CDU, Stadtverband Andernach (von links):
Richard Welter, Helmut Gardlo, Ursula Eisl, Gerd Röder, Siegfried Peitz, Detlev Ullrich, Barbara Köpping, Friedolin Aßenmacher (es fehlt Karin Schäfgen).


Senioren-Union der CDU Andernach wählt neuen Vorstand
In einer mit 44 Mitgliedern und Gästen gut besuchten Mitgliederversammlung hat die Senioren-Union Andernach im Hotel „Rheinkrone“ einen neuen Vorstand gewählt. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Richard Welter und der Totenehrung trug Welter den Bericht des Vorsitzenden vor. Dabei machte er die sehr positive Entwicklung deutlich, die die Senioren-Union Andernach in den letzten 2 Jahren genommen hat. Der Zuwachs um 44 Neumitglieder zeige, so Welter, dass man mit dem bunten Programmangebot aus Tages-, Halbtages- und Mehrtagesfahrten, Vortragsveranstaltungen, politischen Kaffeenachmittagen und dem politischen Jahresabschluss mit Döppekoochen auf der richtigen Spur sei. Er forderte die Anwesenden auf, im Freundes- und Bekanntenkreis weiter für die Senioren-Union zu werben. Anschließend trug Baudirektor Rainer Schmitz, Leiter Technisches Bauamt und Abwasserwerk der Stadt Andernach, als Gastredner zu ausgewählten Themen der Stadtentwicklung Andernach vor. Er wurde dabei von seinem Mitarbeiter, Amtmann Andreas Versch, mit Präsentationstechnik unterstützt. In einer interessanten Bildpräsentation zeigte Schmitz aktuelle Entwicklungen der Bereiche Marktplatz, Krahnenberg, Weißheimer- und Schumachergelände auf. Insbesondere zum Marktplatz und zum Krahnenberg wurden viele historische Aufnahmen gezeigt, die die Entwicklung in den letzten 100 Jahren anschaulich verdeutlichten. Die Ergebnisse der Bürgerversammlung zur Zukunft des Marktplatzes und der Bürgerversammlung auf dem Geysirschiff zur Zukunft des Krahnenberges wurden von ihm aufgegriffen und erläutert. Zur turnusgemäßen Wahl des neuen Vorstands übernahm der Ehrenvorsitzende Helmut Möhn die Versammlungsleitung. In geheimer Wahl wurden folgende Mitglieder der Senioren-Union in den Vorstand gewählt: Vorsitzender: Richard Welter, 1. stellvertretender Vorsitzender: Helmut Gardlo, 2. stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer: Gerd Röder, Geschäftsführer: Siegfried Peitz, Beisitzer/Beisitzerinnen: Friedolin Aßenmacher, Ursula Eisl, Barbara Köpping, Karin Schäfgen und Detlev Ullrich. Zwischen den einzelnen Wahlgängen setzte Rainer Schmitz seinen Bildvortrag in mehreren Abschnitten fort. Der wiedergewählte Vorsitzende Richard Welter dankte Rainer Schmitz und Andreas Versch mit Weinpräsenten für die sehr informativen Präsentationen. Ebenfalls dankte er Helmut Möhn für die gelungene Versammlungsleitung und verabschiedete Marianne Schneider, die zum bereits 2004 zum Gründungsvorstand gehörte und seither auch für die Senioren-Union im Seniorenbeirat der Stadt Andernach sitzt, mit herzlichem Dank und einem Präsent aus dem Vorstand. Ebenfalls verabschiedet wurde Edmund Guthörl, der nach vier Jahren aktiver Mitarbeit nicht mehr für den Vorstand kandidierte. Abschließend dankte Welter allen Teilnehmern an der Mitgliederversammlung für ihr Kommen und wies auf den am 24. Oktober geplanten Besuch der Kreismülldeponie Eiterköpfe sowie die am 2. Dezember geplante Jahresabschluss-Matinee in der Rheinkrone als nächste Veranstaltungen hin. Pressemitteilung der Senioren-Union Andernach vom 27.09.2018

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