Die ärztliche Versorgung an der Untermosel verbessern – CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel initiiert Arbeitsgruppe

Gibt es in den nächsten Jahren noch genügend Ärzte an der Untermosel? Wie kann die ärztliche Versorgung der Bürger auch in Zukunft noch gewährleistet werden? Dieses Thema beschäftigt viele Menschen an der Untermosel. Die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat setzt sich deshalb für eine Arbeitsgruppe in der Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Mosel ein, die Strategien gegen ein ärztliches Versorgungsdefizit an der Untermosel entwickeln soll. Bei der vergangenen Verbandsgemeinderatssitzung hat die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag an Bürgermeister Seibeld gestellt. „Nicht erst seit der Schließung der Arztpraxis in Burgen und der Apotheke in Brodenbach merken wir, dass der Entwicklung nicht weiter zugeschaut werden kann“, erläuterte Jens Firmenich, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzender und Ortsbürgermeister von Brodenbach. „Auch weitere Arztpraxen werden in den nächsten Jahren wohl geschlossen. Ein Versorgungsdefizit ist heute schon absehbar.“ Diesem Trend versucht man in einigen Ortsgemeinden an der Untermosel schon entgegen zu wirken. So wurde in Dieblich ein privates medizinisches Versorgungszentrum eingerichtet. Und auch in Hatzenport engagiert man sich sehr, die Arztpraxis vor Ort zu erhalten. „Die lobenswerte Initiativen vor Ort müssen allerdings dringend ähnlich wie in anderen Kommunen von der Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Mosel koordiniert und zu einer Gesamtlösung geführt werden, die möglichst allen Menschen an der Untermosel gerecht wird“, so Johannes Liesenfeld, CDU-Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel. Die Arbeitsgruppe soll aus Spezialisten der Kreisverwaltung, Kommunalberater der Kassenärztlichen Vereinigung sowie Vertretern der Verbandsgemeindefraktionen zusammengestellt werden. Noch im Laufe des Jahres 2019 soll die Gruppe dem Verbandsgemeinderat ein Konzept vorlegen. „Wir sind dankbar, dass unser Antrag von den anderen Fraktionen einstimmig mitgetragen wurde. Ich denke, dass wir unsere künftige ärztliche Versorgung nur sichern können, wenn wirklich alle Beteiligte an einem Strang ziehen“, so Johannes Liesenfeld. Pressemitteilung CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel vom 15.01.2019

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