31. März 2025

Torsten Welling zur Krankenhausreform

Wir brau­chen eine Kran­ken­haus­re­form – die­se Fest­stel­lung ist unstrit­tig. Aller­dings sind wich­ti­ge Fra­gen, bei­spiels­wei­se der Finan­zie­rung und Umset­zung, auch nach dem aktu­el­len Pres­se­ter­min mit Gesund­heits­mi­nis­ter Hoch unge­klärt und beson­ders für die länd­li­chen Regio­nen bleibt die Reform unkon­kret. Aus unse­rer Sicht ist die Siche­rung einer flä­chen­de­ckend sta­tio­nä­ren Ver­sor­gung von beson­de­rer Bedeu­tung. Fast wöchent­lich erschüt­tern uns neue Kli­­nik-Insol­­ven­­zen im Land, wie jüngst das Ver­bund­kran­ken­haus Linz-Rema­­gen. Vie­le Kran­ken­häu­ser haben ein­fach nicht die Zeit noch län­ger zu war­ten. Die Lan­des­re­gie­rung muss das unkon­trol­lier­te Kli­nik­ster­ben end­lich ver­hin­dern. Als CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on haben wir des­halb die Auf­la­ge eines ‚Leben­de Kran­ken­häu­­ser-Fonds‘ für Rhein­­land-Pfalz bean­tragt – jeweils 150 Mil­lio­nen Euro für die Jah­re 2025 und 2026. Das ist drin­gend not­wen­dig, um die unsi­che­re Pha­se vor der Umset­zung der Trans­for­ma­ti­on zu über­brü­cken. Das ist auch drin­gend erfor­der­lich, um die neue Kran­ken­haus­struk­tur nicht auf Trüm­mern auf­zu­bau­en. Die Lücke zwi­schen der Kran­ken­haus­för­de­rung durch das Land und dem tat­säch­li­chen Mit­tel­be­darf der Ein­rich­tun­gen ist immens und sie wird jedes Jahr grö­ßer. Zu die­ser Erkennt­nis muss auch Gesund­heits­mi­nis­ter Hoch end­lich kommen.